BGH: psychische Erkrankung ist allein kein Grund für Betreuung

Soll sich ein Berufsbetreuer um die Vermögenssorge eines psychisch Kranken kümmern, muss es konkrete Hinweise geben, dass der Betreute dies nicht selbst eigenverantwortlich erledigen kann. Allein das Vorliegen einer psychischen Erkrankung und die daraus hergeleitete Hilfebedürftigkeit reichen für die gerichtlich angeordnete Bestellung eines Berufsbetreuers grundsätzlich nicht aus, entschied der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe in einem am Montag, 23. Februar 2015, veröffentlichten Beschluss (Az.: XII ZB 324/14).

 

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