Kann die ärztliche Behandlung ohne Betreuerbegleitung verweigert werden?

Behandlungspflicht: Immer wieder weigern sich Ärzte und Krankenhäuser psychisch kranke oder körperlich, geistig oder seelisch behinderte Patient/innen, welche durch einen rechtlichen Betreuer unterstützt werden, ohne dessen Anwesenheit zu untersuchen oder zu behandeln und schicken diese sogar weg.

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Kein triftiger Grund für die Ablehnung oder Beendigung der Behandlung ist, dass der rechtliche Betreuer den Patienten nicht persönlich begleitet, da dies keine grundsätzliche bzw. gesetzliche Pflicht des Betreuers ist. Im Gegenteil: Das Verlangen nach Begleitung durch den rechtlichen Betreuer bei der Behandlung kann einen erheblichen Eingriff in das Selbstbestimmungsrecht des Patienten bedeuten.

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Im Falle einer unberechtigten Ablehnung hat der Kassenarzt ein vertragsärztliches Disziplinarverfahren zu befürchten.

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Weitere Infos und Rechtstprechung zum Thema finden Sie unter: https://betreuerinnen-weiterbildung.app/Tapp/Index/91958